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VEB Rügenkreide Werk 1

... eine Schaukastenanlage in der Nenngröße 0f

Die Beschreibung:

Ich stelle hier meine Kleinstanlage mit den Abmessungen 110 cm (+50 cm für Fiddle Yard) x 50 cm in einem Schaukasten vor. Es handelt sich hierbei um eine fiktive Nachbildung einer Kleinbahn zum Abtransport von Kreide. Das Szenario spielt angenommen in den 1960 Jahren auf der Insel Rügen, wo bekanntlich Kreide industriell abgebaut wurde und noch wird. Infos siehe hier. Das Micro-Layout wurde im Maßstab 1:45 gebaut und die Kleinbahn nutzt die Spurweite von 12mm (0f). Das Gleissystem stammt von HAPO und wurde speziell angefertigt. Vieles wurde selbst gebaut, wie z.b. die Waggons. Die Gebäude entstammen aus modifizierten Kleinserienmodellen von Müllers-Bruchbuden und MaKaMo und sind aus Resin, Holz und Papier. Die beiden LKM-Lokomotiven (V 10 C und Ns 2 f) sind ebenfalls Kleinserienmodelle und wurden von 16,5 mm auf 12 mm Spurweite umgespurt. Der T 174 Bagger ist ein gedrucktes 3D-Modell von Shapeways und wird per Servo angetrieben. Die Loren stammen von KBscale aus England. Vier schaltbare MP3 - Soundmodule (AVT Products) sind integriert und verleihen zusammen mit dem Sound der Lok der Szenerie eine passende akustische Atmosphäre. Zwei stationärer ESU XL-Sounddecoder mit 4x Visaton 30W-Lautsprecher sorgen für eine kraftvolle Loksound-Wiedergabe! Die Bauphase war von März 2015 bis Dez. 2016.

Der Schaukasten wurde 2017 dem Publikum vorgestellt auf:
- Spur 0 Messe in Dachau
- NuSSA in Stadtoldendorf
- Modellbahn Ausstellung im MVG-Museum München.

Das Vorbild:

Oben: Ehemaliger Kreideabbau auf Rügen.
Unten: Denkmalzug mit V 10 C und Kübelbehälterwagen im Kreidemuseum Gummanz .

Das Modell:

Abmessungen des Schaukasten:

Der Betriebsablauf:

Kreide, die im Tagebau abgebaut wird, erreicht über die Feldbahn (vorne am See) den Entladebunker. Die Kreidesteine werden über einen Bagger in die bereitgestellten Kübelwagen (oben) beladen. Hierzu werden händisch die Wagen befüllt. Die schwarze Werkslok fährt den Zug im Anschluss zum Werk für die Aufbereitung. Die Klappkübel wurden anschliessend Fiktiv im linken Werksgebäude mittels Kran an entleert. Der Zug fährt reel jedoch durch das Gebäude durch auf den linken Abstellbahnhof. Das Schüttgut wird händisch aus den Kübelwagen entnommen. Das "weiße Gold" wird in dem Werksgebäude aufbereitet und in Säcke gefüllt, welche in dem regelspurigen Wagen geladen werden. Anschliessend fährt der leere Werkszug wieder zur Ladestelle zurück. Der kleiner Hilfszug mit der grünen Lok versorgt nach Bedarf die Betriebsstellen mit Betriebsmittel wie Diesel und Ersatzteile.

Der Baufortschritt:

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Kleine Galerie:

Einige Detailszenen:

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Ronny Rudolf

Aktuelle Ergänzungen zum Projekt:


Die Beschriftung:

Kurz vor der NuSSA im März 2017 wurde die Beschriftung geliefert.

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